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Destilliergeräte

Destilliergeräte, Wundergeräte für den Genuss und die Gesundheit

Destilliergeräte, die einfachste Destillationsapparatur reicht aus, um Schnappsbrennen zur Alkoholdestillation, als beliebtes Hobby zu betreiben.

Destillation, dieser Begriff stammt von dem lateinischen Wort „destillare“ ab, gleichbedeutend mit „herabträufeln“. Historisch betrachtet, war die Destillation schon im alten Ägypten bekannt. Hier schon frönten die Menschen der Alkoholdestillation mit den einfachsten Destillationsgeräten. Damals bestand dieses gerät aus einem Gefäß mit Deckel, an dem sich beim Erhitzen die sich kondensierende Flüssigkeit niederschlug. Damit diese Flüssigkeit nicht in das Gerät zurück tropfen oder in Tropfnasen zurücklaufen konnte, verwendeten die alten Ägypter Wollbausche, die sich mit dem Kondenswasser aufsogen. Auf diese Art wurde Alkohol und auch die verschiedensten ätherische Öle gewonnen.

In Griechenland war allerdings schon der Destillierhelm bekannt, etwas fortschrittlicher, will ohne die Wollbausche. Sie leiteten den Dampf, und somit auch das Kondenswasser über ein dünnes Rohr ab, einem Auslauf. Die Kühlung des Dampfes, und somit die Gewinnung de Destillates, erfolgte über einen relativ großen Deckel, einer Kugel mit großer Oberfläche, die mit der angrenzenden Luft den Dampf kühlte. Diese Technik wurde dann von den Arabern gekonnt weiter entwickelt. Sie führten das schonende Erhitzen im Wasserbad, aber auch die Wasserdampfdestillation ein, um damit Duftöle und ätherische Öle zu gewinnen.

Im Mittelalter verbesserten die Alchimisten die Kühlleistung dieser verschiedenen Geräte und entwickelten die so genannten Serpente. Das war nun eine Apparatur mit einem langen Dampfrohr, der Destillierhelm war mit dem Kolben zu einem Stück verschmolzen und wurde zum Kühlen auch durch ein Wasserfass geleitet. Diese Apparatur nannte sich dann Mohrenkopf, weil die Kühlschüssel an einen Turban erinnerte.

Als man den Alkohol entdeckte, erhielt man eine brennbare Flüssigkeit, die auch in der Medizin breite Verwendung fand. Zum Herstellen hochprozentigen Alkohols musste allerdings der Wein mehrere Male destilliert werden.

Heute destillieren immer mehr Menschen zu Hause, im kleinen, erlaubten und privaten Rahmen ihren Weinbrand, ihren Whiskey selber. Dieses Hobby erfreut sich immer größerer Beliebtheit und die Anbieter, kleiner, funktionstüchtiger Tischgeräte werden immer größer. Auch werden immer öfter kleine Brennöfen selbst gebaut. Unterschiedliche Anleitungen findet man im Internet, auch Bausätze zum Kaufen in diversen Onlineshops. Dies gilt ebenso für schon betriebsbereite Destillationsgeräte, die in den verschiedensten Materialien und Designs erhältlich sind.


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