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KaiserschmarrnKaiserschmarrn, die beliebte Süßspeise aus ÖsterreichWenn man an Österreich denkt, fallen einem meistens nur drei Wörter ein: Wiener Opernball, Sachertorte und der berühmt-berüchtigte Kaiserschmarrn.Der Kaiserschmarrn ist eine klassische Süßspeise aus Österreich, die mittlerweile auch über die Grenzen des Landes höchst beliebt ist. Neben der Sachertorte aus dem Sacher Hotel in Wien gehört das Gericht ohne Frage zu den Exportschlagern des Landes, was den Nachtisch angeht.
Grundbestandteil ist ein Palatschinkenteig, oder auf gut deutsch Pfannkuchenteig, der aus Milch, Mehl, Eiern und Salz zubereitet wird. Wie es zu dem ulkigen Namen „Kaiserschmarn“ kam, ist eine Legende für sich: Die bekannteste davon ist die Geschichte des Kaisers Franz Joseph I., der bei einem Jagdausflug die damals „Holzfällerschmarrn“ kostete. Ihm zu ehren wurden das Rezept schließlich verfeinert und in „Kaiserschmarrn“ umbenannt. Der Name wird heute allerdings nicht mehr überall verwendet: Ja nach verwendeten Zutaten gibt es verschiedene Variationen des Gerichts, z.B. Nußschmarrn, Rahmschmarrn oder auch Semmelschmarn, der ganz simpel aus Milch, Eiern und Semmelbrösel zubereitet wird. Um eine Portion des klassischen Kaiserschmarrns zu zaubern, brauchen Sie nicht viel: 350 g Mehl, ca. ½ Liter Milch, fünf getrennte Eier, etwas Rosinen (je nach Geschmack), 40 Gramm Butter, Salz, Fett und Puderzucker reichen aus. Aus dem Mehl, dem getrennten Eigelb, Milch und einer Prise Salz wird der Teig hergestellt. Rühren Sie dann die lauwarme Butter sowie nach Belieben die Rosinen (oder auch Mandeln) unter. Schließlich etwas Eisschnee unterziehen und eine Pfanne mit dem Fett erhitzen. Wie bei der Zubereitung von Pfannkuchen gießen Sie hier eine ca. 1 cm dicke Teigschicht rein. Ist die erste Seite angebacken, wenden Sie das Ganze, bis beide Seiten eine goldgelbe Farbe erreicht haben. Jetzt sieht der Kaiserschmarrn aber noch wie die typischen deutschen Pfannkuchen aus: Erst mit dem Zerteilen in viele kleine Stücke und dem Bestreuen mit richtig viel Puderzucker (wahlweise auch Zimt) bringen Sie das „Österreich-Feeling“ zu sich nach Hause. Sehr gerne können Sie das Gericht mit Apfelmus, Kompott oder verschiedener Konfitüre servieren. Sollten Sie Gäste empfangne, empfiehlt sich eine möglichst facettenreiche Auswahl an Beilagen. Wir wünschen guten Appetit. Tipp: Sollten Sie einmal nach Österreich kommen, empfiehlt sich der Abstecher in ein einheimisches Restaurant, in dem der Kaiserschmarrn garantiert auf der Karte stehen wird. Lassen Sie sich diesen leicht-bekömmlichen Nachtisch keinesfalls entgehen! |
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