Mohn

Der Mohn ist eine der beliebtesten Sommerblumen

Der Mohn gehört zum Sommer, wie der Strand zum Meer. Wir alle kennen und lieben die leuchtend roten Farbtupfer inmitten unserer Getreidefelder.

Die Einordnung des Mohns in die botanische Systematik teilt sich wie folgt auf: er gehört zur Klasse der Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrigen (Rosopsida), zur Unterklasse der Hahnenfußähnlichen (Ranunculidae), zur Ordnung der Mohnartigen (Papaveraceae), zur Unterfamilie der Papaveroideae und zur Gattung des Mohn (Papaver). Er stammt aus Westasien und ist eine der ältesten europäischen Kulturpflanzen. Er wird genutzt, um seine Samen zu gewinnen, welche zu Öl verarbeitet werden, aber auch im Ganzen als Gewürz Verwendung finden.

Die Mohnpflanze wird 30-50 Zentimeter hoch. Sie ist eine krautige Pflanze, aus deren Innerem ein milchiger Saft austritt. Die krautige, einjährige bis zweijährige Pflanze hat einen wenig verzweigten, rauen, behaarten und dünnen Stängel, an dessen Ende sich eine einzelne Blüte bildet. Der Stängel ist mit wechselständigen, fiederschnittigen Blättern bewachsen. Die meist knallroten Blüten des Mohn werden zwischen fünf und zehn Zentimeter groß und bestehen aus zwei behaarten Kelchblättern, sowie vier roten Blütenkronblättern. Oft halten diese sehr dünnen, an knittriges Papier erinnernden Blätter nur zwei bis drei Tage, bevor sie verwelken und ihre Blätter anschließend zu Boden fallen. Die Blütezeit des Mohn erstreckt sich von Mai bis Juli. Nachdem die Blütenblätter abgefallen sind, kommt die Fruchtkapsel (auch Samenkapsel genannt) zum Vorschein. Diese kann einige hundert der wohlbekannten Mohnsamen enthalten. Die Mohnsamen werden vom Wind weit verbreitet und können so immer wieder neue freie Flächen besiedeln.

Früher war der Mohn eine sehr bedeutende Heilpflanze. Seine Blüten wirken beruhigend und schmerzstillend. Man kann die Blüten daher gut gegen Asthma, Husten, Reizhusten, nervöse Überaktivität, Heiserkeit, Schlaflosigkeit oder allgemeiner Reizbarkeit anwenden. Dazu muss man die Blüten des Mohn nur trocknen und sie als Teeaufguss mit heißem Wasser übergießen und einige Minuten ziehen lassen. Dieser Aufguss kann sowohl äußerlich, als auch innerlich angewendet werden.

Aus den Samen des Mohn lässt sich das Schmerzmittel Opium gewinnen, welches in den Siebziger Jahren auch als ein beliebtes, aber sehr gefährliches Rauschmittel eingesetzt wurde. Opium hat eine äußerst starke schmerzhemmende Wirkung, führt aber auch zu einem Rausch des Patienten. Lange Zeit setzte man Opium in der Medizin als Schmerzmittel ein, bevor man erkannte, dass es die Patienten hochgradig abhängig macht. Ab diesem Zeitpunkt wurde Opium nicht mehr, oder nur noch in schwachen Dosen in der Medizin angewendet.


Multiple Sklerose

Multiple Sklerose ist eine entzündliche Erkrankung des Zentralen Nervensystems. Es ist eine Autoimmunerkrankung, d.h. das Immunsystem schädigt das Gewebe.

Schleimbeutelentzündung

Verletzungen und Infektionen an Schleimbeuteln wie an Knien oder Ellenbogen können zur Schleimbeutelentzündung, auch Bursitis genannt, führen.

Abnehmen

Abnehmen ist ein lediges Thema, vor allem, wenn der Sommer unweigerlich näher rückt. Der Winterspeck sitzt aber immer noch an den Hüften. Was tun?