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Weintrauben

Weintrauben - süße heilende Perlen der Natur

Weintrauben sind lecker und gesund. Egal ob als Saft, Wein, Rosinen oder einfach als saftige Beerenfrüchte, ist Weintraube überall auf der Welt beliebt.

Seit Jahrtausenden kennt man Heilmittel der Weintrauben. In der Bibel steht, dass die erste Pflanze, die nach der Sintflut auf dem Berg Ararat angebaut wurde, die Weinrebe war. Bereits antike Griechen und Römer verwendete Weintraubenkur, wenn sie ihre Kräfte wiederaufbauen und den Stoffwechsel verbessern wollten. Weintrauben wurden gegen Halsentzündungen, Mundgeschwüre und Blutspucken verwendet. Schon damals wurde Weintraube und ihr Saft als ein harntreibendes Mittel (Trauben enthalten bis zu 70-80 Prozent Wasser mit Zuckern, Säuren, Vitaminen und Salz), Abführmittel (dank des hohen Glukosegehalts), allgemein kräftigendes und schleimlösendes Mittel.

Die letzte Eigenschaft besitzen Trauben dank den darin enthaltenen Säuren. Sie reizen Atemwege ein wenig, lösen dadurch Schleim und vermindern Husten. Getrocknete Weintrauben, also Rosinen ist eine süße Pille bei Lungen-, Leber- und Nierenerkrankungen.

Weintrauben enthalten viele Mikroelemente und Mineralstoffe - Zink, Calcium, Eisen, Kupfer, Mangan und Magnesium. Ein hoher Kaliumgehalt macht sie besonders für Herzpatienten attraktiv. Weintraubenkur ist auch Menschen mit Anämie empfohlen, weil sie die Erythrozytenanzahl vergrößert und Hämoglobinspiegel erhöht. Als Heilmittel werden alle Teile dieser Wunderbeere verwendet - von der Haut bis zu den Blättern. Und der Traubensaft versorgt einen mit Energie und kann sogar gegen Fieber wirken. Traubenkerne enthalten Polyphenole, die freie Radikale binden und somit Krebserkrankungen vorbeugen.

Das aus ihnen gewonnene Traubenkernöl enthält neben Vitamin E den Traubenwirkstoff Procyandin, eine Kombination die die Struktur der Haut verbessert. Shampoo mit Extrakten aus Traubenkernen macht das Haar kräftig und geschmeidig. Weintraubenblätter sind reich an Vitamin C und können in Salaten oder auch in warmen Speisen verwendet werden. Doch das wichtigste Geheimnis der Weintrauben besteht in ihrem hohen Glukose- und Fruktosegehalt. Diese Zuckerarten gelangen schnell ins Blut und wirken positiv auf den Muskeltonus, indem sie Herzrhythmus steigern, Stoffwechsel anregen und Blutgefäße erweitern.

Auch die Haut der Weintraube ist heilend, doch nicht jeder Magen kann sie vertragen. Während der Ampelotherapie (Weintrauben-Diät) müssen Menschen mit Gastritis oder Magengeschwür Weintraubenkerne und –haut ausspucken oder nur Traubensaft trinken. Und natürlich darf man die Heilkräfte vom Rotwein nicht vergessen. Rotwein enthält bis zu zweimal so viele Phenole wie der rote Traubensaft und hat somit eine noch höhere krebshemmende Wirkung und Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Weintrauben haben als Frischobst natürlich ihre größte Bedeutung. Sie schmecken aber auch in Obstsalaten, zum Dessert, in Kuchen und Torten. Auch in pikanten Gerichten, in Gemüsesalaten, mit Sauerkraut oder als Beilage zu Wildgeflügel schmecken sie hervorragend.


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